Final Fantasy VII Crisis Core — Short Review (kein spoiler)

Das Spiel stellt ein Sequal zu Final Fantasy VII dar, einem von Squaresoft entwickelten Spiel das ’97 weltweit veröffentlich wurde und sich schnell großer Popularität erfreute. Vor allem durch die geistreiche Story, eine Menge an komplexen Charakterkonstellationen und der Welttiefe (Übrigens mein persönliches KonsolenGame #1). Von diesem Spiel gibt es bereits mehrere Erweiterungen, die im Grunde dazu da sind bisher ungeklärte Storystränge weiter auszuführen. Crisis Core behandelt das Geschehen das sich 6-5 Jahr vor FFVII abspielt und beleuchtet besonders Zack Fair, den wir bereits aus FFVII kennen. Er, Sephiroth und einige bisher unbekannte Charaktere sind die Exekutive des Ultrakonzerns Shinra, der beinah die ganze Welt kontrolliert. Durch den Verlauf der Story machen die Charaktere einen Wandel durch indem sie sich durch moralische u. ethische Grauzonen winden. Die Story ist nicht all zu komplex — zumindest bis jetzt nicht. Ich spiele seit knapp 10 Stunden. Die gerenderten Sequenzen sind in der gleichen Qualität wie Advent Children, der Film zum Spielkomplex der vor einigen jahren veröffentlich wurde.

 
Allgemein hat das Spiel grafisch ziemlich viel zu bieten – aber darauf kommt es ja nicht an. Weil ich einen anderen Fokus habe bleiben meine Erwartung daher leider auf der Strecke. Wie in den letzten Jahren üblich sind die FF-Spiele von Squareenix linear und zu einfach geworden. Unsichtbare Wände und zu wenig Optionen geben mir das Gefühl keine Entscheidungsfreiheit zu haben – was die Welttiefe deutlich einschränkt. Dabei komme ich mir eher vor als würde ich einen interaktiven Film sehen. Das selbe Gefühl hatte ich schon bei Final Fantasy X, dem (für mich) letzten guten Final Fantasy-Teil. Die Charaktere sind alle extrem androgyn (Sephiroth sieht aus als hätte er sich künstliche Wimpern angeklebt) und die Poserei nervt mich auch sehr (ich nehme mal an das ist für die Fangirls, die etwa 90% der Käuferschaft ausmachen — von denen ich mich absolut distanzieren will!). Nichtsdestotrotz ist es Interessant wie Zack sein Leben meistert und einige bisher ungeklärte Fragen zur Story aufgedeckt werden. Achso, noch zum Gameplay: Ist in Ordnung, aber nicht komplex genug. Und vor allem nicht innovativ…*g* Was lustiges für Fans: Die alten Menüsounds sind integriert!
Bisher bekommt das Spiel von mir eine 3- weil ich das Gefühl habe dass FFVII nur wegen seiner Beliebtheit kommerzialisiert und verzerrt wird. Squareenix nutzt das schlichtweg einfach nur aus und produziert eine Fertigpampe damit auch Leute ohne Anspruch nicht an dem Spiel zu knabbern haben.
 
Wenn ich zuende gespielt habe gebe ich nochmal ein kurzes Schlussfazit unter EDIT: ab. Grüße!
 
EDIT: Ich habe das Spiel nach 18 Stunden Spielzeit durchgespielt aber eine Menge an Optionen ausgelassen und mich nur auf die Geschichte konzentriert weil sie für mich den Schwerpunkt dargestellt hat. Ich bin überrascht wie schön das Spiel später noch wird, obwohl es mir immer noch alles viel zu KITSCHIG ist. (Ihr wisst bestimmt was ich meine wenn ihr soweit seid) Am besten haben mir die Interpretationen von Zacks Reise nach Nibelheim gefallen. ; )
Ich spiele jetzt nochmal im Schwer-Modus durch und zwar komplett. Bin gespannt wie lange ich dafür brauche. Ich bleibe allerdings bei meiner Note die dem Spiel nach 10 Stunden gegeben habe.

About Versus

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